Montag, 26. November 2007

Probenbeginn mit Fehlstart...

Tja, da fangen wir gleich zu Beginn mal gar nicht erst an.
Der Beginn der Proben verschiebt sich um einen Tag, weil eine Darstellerin krank ist. Und da wir sehr intensiv als Ensemble zusammenarbeiten wollen, beginnen wir ohne sie gar nicht erst. Da ich selbst aber auch vor mich hin kränkel, kommt mir das gar nicht so ungelegen.
Ich kann den Moment der Verschiebung ja mal nutzen um den Gedanken vom Ensembledenken noch ein wenig weiter auszuführen.
Die Konstruktion, in der wir arbeiten werden ist nämlich - für Theaterschaffende - gar nicht so normal. Wir, das Gesamtensemble (in unserem Fall 8 Leute) sind alle gleichberechtigt. Üblicherweise hat der Regisseur am Theater das Vetorecht und kann Schauspieler schon mal verdonnern, Dinge zu tun. Bei uns läuft das anders. Natürlich ist Axel unser Regisseur (und laut eigenen Aussagen in dieser Funktion auch sehr dominant) aber letztendlich bleibt die Verantwortung und das Recht am eigenen Spiel bei jedem einzelnen Schauspieler. Für die übrigen Gewerke Ausstattung und Komposition gilt natürlich gleiches. Somit gibt es hier nur eine flache Hierarchie - eigentlich gar keine. Interessante Arbeitsstruktur und ich bin gespannt wie sich das machen wird - noch dazu an dieser Spielstätte, wo ohnehin viel von uns in Eigenleistung erwartet wird.
Soweit - morgen dann vom hoffentlich tatsächliche Startschuß mehr.

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