Montag, 3. Dezember 2007

Endlich...

Heute haben wir dann schließlich angefangen.
Erste Feststellung: Es ist kalt in der Kirche. Sowas gehört ja zu den Räumlichkeiten, die bekanntlich schlecht zu heizen sind.
Zweite Feststellung: Es macht mir ganz persönlich nach fast einem Jahr Abstinenz wieder unheimlich Spaß, fürs Theater zu proben.

Neben einigen administrativen Teilen, wie z.B. das Besprechen von Probenterminen, war wesentlicher Bestandteil dieses ersten Tages, eine Leseprobe durchzuführen.
Plan dabei ist, das Stück gemeinsam einmal zu lesen. Wir haben es nur auf knapp ein Drittel geschafft, weil wir sofort inhaltliche Gespräche aufgenommen haben.
Grundsätzliche Fragen nach den Ausgangsbefindlichkeiten der Figuren und der Eröffnungssituation des Stücks wurden erörtert, Meinungen und erste Erkenntnisse über die fünf Gestalten auf der Bühne ausgetauscht.
Ein paar Themen, die dabei zur Sprache kamen, waren "Die Vielzahl an gesellschaftlichen Möglichkeiten", "In der Haltung dazu eine sich scheinbar ausschließende Vermengung von Faszination und Ironie", "Das Bedürfnis der Gesellschaft nach Lösungen" und "Die Hemmungen vor fremden Menschen zu sprechen". Bis auf Letzteres, klingt das alles vielleicht ein wenig abstrakt, jedoch sind das Bestandteile des Textes, die ganz natürlich ihren Ausdruck finden sollen. Wir werden uns damit (und sicherlich mit vielem mehr) in nächster Zeit noch weiter beschäftigen. Es wird ein Hauptbestandteil der Arbeit sein, uns über Inhalte klar zu werden und dann Möglichkeiten zu finden, diese gut und ansprechend zu transportieren.
Mit diesen Erkenntnissen soll es für den ersten Tag dann auch gut sein.

Übrigens haben wir uns drauf geeinigt, bis Weihnachten vorerst nur Vormittags zu proben. Das heißt, daß die neuesten Einträge in diesem Blog jeden Tag gegen späten Nachmittag/frühen Abend zu erwarten sind...

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