Gestern war ein erschöpfender Tag.
Früh eine lange, sehr sehr anstrengende Probe. Danach zwei Termine des Netzwerks "TheaterKonneX". Einer davon betraf die Kirche. In deren Kellergewölbe ist ein Konzert-, Party- und Veranstaltungssaal, das sogenannte "Basement". Wenn da die Musik voll aufgedreht wird, ist das viel zu deutlich oben zu hören. Sensibles Theater kann dann heftig gestört werden. Es geht also im Moment darum, einen Kompromiss zu finden, wie beide Parteien zu ihrem Recht kommen.
Ich hatte dann grade noch Zeit, schnell irgendwo eine Pizza zu essen. Abends hatte wir dann noch eine Probe. Da die wieder personalvermindert war, haben wir nicht wirklich szenisch gearbeitet, sondern so eine Art Textprobe gemacht. Das hilft auch in solch einem recht späten Arbeitsstadium, da man sich zu solchen Anlässen immer nochmals ganz auf das Wesentliche zurückbesinnt - die Worte.
Auch heute morgen haben wir das so betrieben. Wir haben uns in einer Ecke zusammengesetzt und nochmal ganz unaufwendig gesprochen. Erstaunlich, was dann wieder an Zwischentönen so herauskommt, die man unter der Anstrengung im offenen Raum gerne verliert. Da wir außerdem viel Zeit hatten, haben wir alle anstehenden Unklarheiten und Änderungsvorschläge, Neuansätze und Unzufriedenheiten, die sich mittlerweile wieder ergeben hatten, durchgenommen.
Dann haben wir den Probensamstag aber doch recht früh beendet, da wir unser Pensum durch hatten, ein weiterer Schauspieler uns terminbedingt verlassen mußte und Axel Kraft tanken wollte um abends selber auf der Bühne stehen zu können. Jetzt wird es Montag weitergehen.
Zwischendurch bin ich noch beschäftigt, die beiden Plakate für den Eingangsbereich zu fertigen. Solche Arbeiten kommen so nebenbei auch noch auf uns zu...
Samstag, 9. Februar 2008
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen