Gestern und heute haben wir nicht in der Kirche geprobt. Es ist zu kalt, wir werden krank. Gleichzeitig bereitet uns das natürlich Kopfzerbrechen, wie das werden soll, wenn wir im Februar dort spielen. Es muß eine vernünftige Heizlösung gefunden werden. Aber auch dieses Problem werden wir in den Griff kriegen, wie so viele andere auch.
Zum Ablauf kann ich sagen, daß wir jetzt durch das Stück ein Mal durchgegangen sind. Was nun ansteht, ist wieder vorne zu beginnen. Solange wir damit beschäftigt sind, bei einem von uns in der Küche am Tisch zu sitzen, wird das auch weiterhin rein lesend sein. Obwohl, selbst wenn wir Platz und Ort zum spielen hätten - ich merke, daß es zum Beispiel mir sehr gut tut, sich noch ein wenig mit den Zusammenhängen zu beschäftigen. Heute sind uns trotz dieser scheinbar beschränkten Arbeitssituation dann eben auch viele neue Spielansätze und Haltungen eingefallen. Wir haben momentan noch die Möglichkeit, ohne zu verkrampfen (weil man über seinen Text nachdenkt und die eigenen Beine einem im Weg stehen) locker vor uns hin zu phantasieren. Wir verwachsen halt weiter und immer weiter mit dem Text und sinken immer tiefer ein.
Das ist auch bitter nötig. Das verflixte an diesem Stück ist ja, daß es so wenig echte Spielsitiationen bietet und man da viel (er)finden muß.
Dienstag, 11. Dezember 2007
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