Montag, 21. Januar 2008

Abgründe

Heute früh haben wir zunächst wieder musiziert. Natürlich die anderen - ich mach da ja nicht mit. In der Zeit, die unser Komponist mit den anderen gesungen hat, haben Axel und ich eine andere Passage gearbeitet: Es gibt auch für mich einen Moment, an dem ich so etwas ähnliches wie Musik von mir gebe. Ist allerdings eher als "rhythmisches Textskandieren" oder so zu bezeichnen. Wir zwei mußten erstmal lachen, weil das was ich mache so abgefahren daherkommt. Dann haben wir aber eine strenge Grundhaltung gefunden, die meine Figur vermutlich nicht grade sympathischer macht. Naja, mal sehen was daraus noch wird. Meine Kölsch-Passage ist schließlich auch wieder zusammengeschmolzen...

Im Stück kommen wir nun langsam ans letzte Drittel. Heute haben wir uns die ganze Probe eigentlich nur mit einer einzelnen Passage befaßt, die sich schon in einem als "abgefahren" zu bezeichnenden Bereich befindet. Da haben wir uns heute an Versuchen abgearbeitet, um das aufkommende Durcheinander zu strukturieren und trotzdem wirr wirken zu lassen. Könnte beim Publikum einen recht frapanten Eindruck hinterlassen. Ist aber auch noch in einem frühen Stadium - morgen kann wieder alles anders werden.

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